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Fasciculus medicine

Handbuch für Ärzte

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Ab 1512 beantragten Drucker aus den Niederlanden bei den Behörden ein befristetes Monopol für ihre Veröffentlichungen. So schützten sie sich vor Nachdrucken durch Wettbewerber. 1512 erhielt der Antwerpener Drucker Claes de Grave erstmalig ein Privileg für alle seine Drucke, u.a. auch für dieses medizinische Sammelwerk. Auf der Titelseite ist deswegen „Cum preuilegio“ – mit einem Privileg – zu lesen. Im Laufe der Zeit wurde die Privilegvergabe vom Inhalt des Buches abhängig, wodurch eine präventive Zensur ausgeübt wurde. Später wurden Privilegien für religiöse Veröffentlichungen verpflichtend.

Itemdaten

Joannes de Ketham, Fasciculus medicine. Vert. Petrus Antonianus. Antwerpen, Claes de Grave, 26 mei 1512. Den Haag, Koninklijke Bibliotheek: KW 227 A 9. NK 1223.

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